Mehr zu Günter Grass und seiner Tasse
2000 – Die angebissenen Äpfel von Günter Grass
Literaturnobelpreisträger Günter Grass übergab für den ZDF hansetreff eine Zeichnung mit zwei angebissenen Äpfeln zum entsprechenden Gedicht „Liebe geprüft“. Dieses Gedicht ist Teil eines Bandes mit Radierungen und Gedichten aus dem Jahre 1974.
ZUR PERSON:
Günter Grass wird 1927 in Danzig geboren. Nach der Kriegsgefangenschaft absolviert er in Düsseldorf eine Ausbildung zum Steinmetz und studiert Grafik und Bildhauerei. 1955 findet er bei einem Lyrikwettbewerb des Stuttgarter Rundfunks erste öffentliche Anerkennung. Danach schafft er ein umfangreiches, vielfältiges literarisches Werk. Dazu zählen Romane, Gedichte, Erzählungen, absurde Theaterstücke, „ein deutsches Trauerspiel“ und Essays. 1959 veröffentlicht er den Roman „Die Blechtrommel", der mit der Novelle „Katz und Maus“ (1961) sowie dem Roman „Hundejahre“ (1963) seine Danziger Trilogie bildet. Zu den bekanntesten Werken gehören „Der Butt“ (1977), „Die Rättin“ (1986), „Ein weites Feld“ (1995), „Mein Jahrhundert. Lesebuch“ (1999). Im September 1999 erhält Günter Grass den Literaturnobelpreis. Die Begründung der Schwedischen Akademie: Grass habe „...in munterschwarzen Fabeln das vergessene Gesicht der Geschichte gezeichnet“. Günter Grass hat aus der Ehe mit der Schweizer Tänzerin Anna Margareta Schwarz drei Söhne und eine Tochter. Seit 1979 ist er mit Ute Grunert verheiratet und wohnt seit Ende 1995 in Lübeck.
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