Mehr zu Senta Berger und ihrer Tasse
In ihrer Heimatstadt Wien hat sie die Kaffeehauskultur kennen– und liebengelernt. Seit ihrer frühen Jugend liebt sie außerdem Antiquitäten und Schattenrisse. In ihrem Entwurf finden sich diese Elemente wieder: das Grün des Wiener Kaffeegedecks, der klassische Schattenriss und, auf die Untertasse geschrieben, verschiedene Arten, den Kaffee zuzubereiten: Melange, Brauner, Capuccino ...
Senta Berger wird am 13.05.1941 in Wien geboren. Sie erhält schon als Kind Tanzstunden, beschließt dann aber Schauspielerin zu werden. Ihre erste Rolle spielte sie 1956 – als Schulmädchen in Willy Forsts „Die unentschuldigte Stunde“. Dieser frühe Erfolg veranlasst Senta Berger, die Schule abzubrechen. Im Alter von 16 Jahren wird sie am Max–Reinhardt–Seminar aufgenommen. Sie wird entlassen, als man sie in der Statistenrolle einer Filmproduktion entdeckt. Kurz darauf bekommt sie ein Engagement am Theater in der Josefstadt und spielt weitere kleine Filmrollen. Mit dem Mario–Simmel–Zweiteiler „Es muß nicht immer Kaviar sein“ und „Diesmal muß es Kaviar sein“ gelingt ihr der Durchbruch. Mit Filmen wie „Secret Ways“ (1960) steigt sie auch ins internationale Filmgeschäft ein. 1965 gründen Senta Berger und ihr Ehemann Michael Verhoeven gemeinsam die Filmproduktionsfirma Sentana. Noch im Jahre 1967 dreht Senta Berger einige Filme in Frankreich und kommt später nach Italien, wo sie sich in den nächsten Jahren eine zweite Karriere aufbaut. Nach der Geburt ihrer Söhne gewinnt das Theater in ihrem Leben wieder an Bedeutung. Anfang der 80er Jahre macht sie eine Reihe von TV–Showspecials. In den 90er Jahren spielt sie in zahlreichen Fernsehspielen, im TV–Vierteiler „Liebe und weitere Katastrophen“ sowie im Kinofilm von Doris Dörrie „Bin ich schön?“. Ab 1. November 2001 wird Senta Berger im ZDF die Moderation der Nachfolge–Sendung von „Achtung! Klassik“ übernehmen.
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